Industrietechnik & Automatisierung

Steuerungstechnik für die Produktion von morgen

Präzise Systeme – vernetzte Abläufe – industrielle Intelligenz
SPS-Programmierung nach IEC 61131-3 Optimieren Sie Ihre Fertigungslinie mit digitalen Zwillingen und Echtzeit-Simulationen.
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Ob Maschinenbau, Anlagensteuerung oder Industrie 4.0 – wir vermitteln praxisnahes Wissen für Ingenieure und Techniker. Von der Sensorik bis zur Cloud-Anbindung.

Technische Leistungen für die Fertigung

Unsere Dienstleistungen decken die gesamte Prozesskette der industriellen Automatisierung ab – von der Steuerungstechnik bis zur Datenintegration.

Steuerung

SPS-Programmierung und Inbetriebnahme

Wir entwickeln und testen Steuerungslogiken nach IEC 61131-3 für Maschinen und Anlagen. Die Inbetriebnahme erfolgt direkt an Ihrer Fertigungslinie, inklusive Sicherheitsvalidierung.

Vernetzung

Industrielle Kommunikationsinfrastruktur

Planung und Aufsetzen von Profinet- und OPC-UA-Netzwerken. Wir sorgen für eine durchgängige Datenverbindung zwischen Sensor, Steuerung und Leitsystem.

Simulation

Digitale Zwillinge für Produktionsprozesse

Erstellung virtueller Modelle Ihrer Anlage zur Prozessoptimierung. Sie testen Materialfluss und Taktzeiten, bevor die erste reale Änderung umgesetzt wird.

Analyse

Zustandsüberwachung und Predictive Maintenance

Erfassung von Vibration, Temperatur und Stromaufnahme an kritischen Maschinen. Unser System meldet Abweichungen frühzeitig und reduziert ungeplante Stillstände.

Integration

MES- und ERP-Anbindung

Wir verbinden Ihre Fertigungsebene mit übergeordneten Systemen. Auftragsdaten, Maschinenstatus und Qualitätskennzahlen fließen in Echtzeit zusammen.

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SPS-Programmierung – Tipps aus der Praxis

In jeder Ausgabe analysieren wir eine konkrete Steuerungsaufgabe – von der Verdrahtung bis zur Fehlersuche. Ideal für Einsteiger und erfahrene Anwender.

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Digitale Zwillinge – Aufwand und Nutzen

Wir zeigen anhand realer Projekte, wo sich die Simulation lohnt und welche Datenqualität nötig ist. Mit Checkliste für den Einstieg.

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Protokollvergleich – OPC UA vs. MQTT

Ein technischer Blick auf Latenz, Sicherheit und Integration in bestehende Netzwerke. Mit Entscheidungsmatrix für Ihre Anwendung.

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Häufige Fragen zur Automatisierungstechnik

Antworten zu typischen Themen rund um SPS, digitale Zwillinge und industrielle Kommunikation.

Welche Programmiersprache wird für SPS-Steuerungen am häufigsten eingesetzt?
Nach IEC 61131-3 sind fünf Sprachen normiert. In der Praxis dominieren KOP (Kontaktplan) für einfache Logiken und SCL (Structured Text) für komplexe Berechnungen. AWL (Anweisungsliste) wird zunehmend seltener verwendet.
Was unterscheidet einen digitalen Zwilling von einer einfachen 3D-Simulation?
Ein digitaler Zwilling wird kontinuierlich mit Echtzeit-Sensordaten der realen Anlage gespeist. Eine statische Simulation arbeitet dagegen mit festen Modellparametern. Der Zwilling erlaubt vorausschauende Wartung und Prozessoptimierung während des laufenden Betriebs.
Wann sollte ich OPC UA statt MQTT in der Fertigung einsetzen?
OPC UA eignet sich für horizontale Kommunikation zwischen Maschinen und Leitsystemen, wenn Sicherheit und Datenmodellierung wichtig sind. MQTT ist leichter und besser für schmale Bandbreiten oder Cloud-Anbindungen geeignet, etwa bei verteilten Sensornetzwerken.
Wie lange dauert die Einarbeitung in ein neues Automatisierungssystem?
Das hängt stark von der Vorerfahrung ab. Grundlegende SPS-Kenntnisse lassen sich in etwa zwei bis drei Wochen vermitteln. Für die sichere Projektierung einer kompletten Anlage mit Sicherheitslogik und Visualisierung sollten mindestens drei bis sechs Monate eingeplant werden.
Welche Rolle spielt die Zykluszeit bei der Auswahl einer Steuerung?
Die Zykluszeit bestimmt, wie schnell die SPS Ein- und Ausgänge verarbeitet. Für schnelle Bewegungsachsen oder taktile Sensoren sind kurze Zyklen unter einer Millisekunde nötig. Bei reinen Überwachungsaufgaben reichen oft zehn bis zwanzig Millisekunden.
Können bestehende Maschinen nachträglich mit Industrie-4.0-Funktionen ausgestattet werden?
Ja, über nachrüstbare IoT-Gateways und Feldbuskoppler lassen sich ältere Anlagen an moderne Netzwerke anbinden. Voraussetzung ist ein freier Schnittstellenanschluss (z. B. Profibus oder analoge Signale). Der Aufwand liegt meist unter einem Arbeitstag pro Maschine.

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